Dr. Karin Jeggle-Riha

HPV-Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs

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In Europa gilt der Gebärmutterhalskrebs als die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache junger Frauen zwischen 15 und 44 Jahren. 40 Frauen in Europa sterben täglich an dieser Erkrankung.

Gebärmutterhalskrebs wird durch das Humane Papillomavirus (HPV) verursacht. Die Assoziation zwischen der HPV-Infektion und dem Zervixkarzinom ist stärk er als die zwischen Rauchen und Lungenkrebs.

Insgesamt sind schätzungsweise 70 Prozent aller sexuell aktiven Menschen irgendwann im Laufe ihres Lebens Papillomaviren ausgesetzt.

Genitale Infektionen mit dem HP-Virus sind sehr häufig. Humane Papillomaviren sind hoch infektiös. Im allgemeinen wird das Virus von selbst eliminiert oder verursacht keinerlei Symptome, jedoch kann die Infektion mit dem Virus in einer bedeutsamen Anzahl von Fällen zu Veränderungen des Gebärmutterhalses sowie zu äußeren genitalen Veränderungen(vor allem Genitalwarzen, sogenannte Kondylome) führen und in einigen Fällen können sich diese zu höhergradigen Veränderungen oder Krebsvorstufen weiterentwickeln, die schlimmstenfalls über Jahre zum Gebärmutterhalskrebs sowie auch zum Vulva- oder Scheidenkrebs führen können. Derzeit stehen zwei Impfstoffe zur Verfügung.

Gardasil gegen die HPV Virustypen 6, 11, 16 und 18 Cervarix gegen die HPV Virustypen 16 und 18 HPV 16 und 18 sind für mehr als 75% aller Krebsvorstufen und Gebärmutterhalskrebse verantwortlich. HPV 6 und 11 sind für fast alle Warzen im Genitalbereich verantwortlich.

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